OSZ Handel I
Informatik

Objektorientierte Programmierung
Abstrakte Klassen

S. Spolwig

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Was sind abstrakte Klassen?

 

zeigefinger.gif (1077 Byte) Eine abstrakte Klasse ist eine, von der selbst keine Exemplare abgeleitet werden (können). Sie dient im allgemeinen nur dazu, konkrete Unterklassen abzuleiten.






















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Beispiel: Versicherungsverträge:

Es gibt keinen Versicherungsvertrag "an sich", aber Feuer-, Lebens-, Haftpflichtversicherungen.

Abstrakte Klasse

In der abstrakten Basisklasse "VERS-VERTRAG" könnten die allgemeinen übergeordneten Versicherungsbedingungen stehen. Ausgefertigt werden jedoch nur bei jedem Abschluß ein Exemplar der jeweiligen speziellen Verträge. 

Abstrakte Klassen können auf zweierlei Weisen konzipiert werden:

  • Mindestens eine Methode (von der man vorher weiß, dass sie jeweils speziell sein wird) wird nicht spezifiziert oder implementiert; d. h. der Rumpf bleibt leer.

    Diese leeren Methoden heißen abstrakte Methoden. Sie müssen virtuell sein und werden in den Unterklassen überschrieben..

  • Alle Methoden werden spezifiziert bzw. implementiert, aber es wird kein Exemplar abgeleitet.



©    13. Dezember 2005    Siegfried Spolwig